«die Börse»

Kein Traum

Die Schweizer Künstlerbörse der ktv erhält zu ihrem 50. Jubiläum ein wunderbares Geschenk: «die Börse». In einer einzigartigen Aktion und Auktion zeigen Sportlerinnen, Musiker, Politikerinnen, Schriftsteller, Schauspielerinnen, Fotografen, Komikerinnen, Maler ... allesamt von der Muse geküsste, prominente Mitmenschen, ihre Solidarität mit dem Treffpunkt der nationalen und internationalen Bühnenkünste.

 

Mehr noch: sie zeigen auch die Vielfalt unserer Kulturszene auf und nehmen von lieb gewonnenen und siegreichen Snowboards, Bildern, Gedichten, von geschichtsträchtigen Militärgamellen, eigenen Lithografien und ebensolchen Büchern bis hin zu gewonnenen Medaillen oder speziellen Kleidern Abschied. Diese Kostbarkeiten und Trouvaillen stellen sie der Schweizer Künstlerbörse zum Versteigern zur Verfügung. Und der Erlös kommt der Schweizer Künstlerbörse der ktv zu Gute.

 

Diese einzigartige Aktion der Unterstützung ist kein Traum, aber traumhaft schön. Und sie ist so einzigartig wie die ktv, welche KünstlerInnen, VeranstalterInnen und Agenturen in einer Organisation vereint. Unsere internationalen Partner beneiden uns darum.

 

Die Auktion, «die Börse», ist mit ein Grund, weshalb wir mit grosser Freude auch der 51. und den folgenden Schweizer Künstlerbörsen entgegen blicken.

 

Die ktv bedankt sich an dieser Stelle herzlich bei den «von den Musen Geküssten» für all die Kostbarkeiten und Trouvaillen – und bei den neuen Besitzerinnen und Besitzern für deren Erwerb. Wir werden das Beste aus dem Erlös machen: weitere interessante und überraschende Schweizer Künstlerbörsen.

 

Peter Bissegger
Präsident ktv – Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen, Schweiz

 

Artistinnen und Artisten in Auktion

Am Ostersonntag, 12. April 2009, im Schadausaal Thun, zwischen 13 und etwa 18.30 Uhr, als Auftakt zur 50. Schweizer Künstlerbörse.

 

Das ultimative Ostererlebnis für alle, die schon genug Ostereier versteckt, gesucht und gefunden haben, die keinen österlichen Gluscht auf eine Osterhasenschoggiüberdosis haben, und denen auch die möglichen Stauerlebnisse im Strassenverkehr keine wirkliche Osteralternative bedeuten.

 

Zum Jubiläum der 50. Schweizer Künstlerbörse wirken für «die Börse» bekannte Persönlichkeiten aus der Kunst- / Kulturszene als AuktionatorInnen: Monika Schärer, Fernsehmoderatorin, Radiojournalistin, Kabarettistin, und Urs Wehrli, Künstler, Ursus & Nadeschkin, Kunstaufräumer, Buchautor.

 

Musenkuss statt Bärenschuss

Herzog Berchtold V. von Zähringen war ein passionierter Jäger. 1191 trieb er sich, so will es die Legende, auf der schönsten aller Aarehalbinseln herum und beschloss, ein Unesco-Weltkulturerbe zu gründen. Dieses sollte, so die Legende, nach dem ersten Tier benannt werden, das sich vor seine Flinte verirrte.

 

Geschätztes Publikum: stellen Sie sich vor, das wäre ein Wildschwein gewesen. Die Bundesstadt würde heute Schweinfurt heissen und wir wären unglücklich. Oder er hätte in die Luft geschossen und einen Vogel getroffen. Das Bundeshaus stünde in Amsoldingen. Und unsere Touristenattraktion wäre eine riesige Volière.

 

Berchtold meinte es besser mit uns. Er schoss einen veritablen Mutzen. Das geschah vermutlich aus Eitelkeit. Immerhin trägt er den Tiernamen ja schon in seinem Namen.

 

Was aber, wenn der wackere Zähringer statt einem Bären einer Muse begegnet wäre? Vor uns läge heute ein einziger Markt- und Tummelplatz von Ideen, Einfällen, von Kreativität und Inspiration, von Bühnenkunst und Kunstbühnen, ein Zeugnis von beseelter Welt- und Menschenliebe und vom heiteren Ernst der Leichtigkeit unseres Seins.

 

An 360 Tagen pro Jahr bin ich dankbar und froh mit dem herzöglichen Jagdglück. Bern ist die schönste Stadt der Welt. An den restlichen fünf Tagen aber schleiche ich mich davon. Musenkuss statt Bärenschuss. Ab nach Thun. Hinein ins die wunderbare Welt der KleinKunst. Hin zur einzigen Börse, die als Lohn den Applaus kennt und als Bonus das Staunen des Publikums. Chapeau!

 

Ich wünsche der Schweizer Künstlerbörse der ktv ein beglückendes Baustellenjahr!

 

Alexander Tschäppät

Präsident Patronatskomitee KleinKunst Schweiz

Stadtpräsident von Bern

Ehemaliger Nationalrat

Ehemaliger Präsident Parlamentarische Gruppe für Kulturfragen

 

Glossar

Auktion: Versteigerung.

die Börse: Ultimatives Ostererlebnis für alle, die schon genug Ostereier versteckt, gesucht und gefunden haben, die keinen österlichen Gluscht auf eine Osterhasenschoggiüberdosis haben, und denen auch die möglichen Stauerlebnisse im Strassenverkehr keine wirkliche Osteralternative bedeuten.

Estimate: Schätzung des Auktionators.

Hammer: Zuschlag.

ktv: Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen, Schweiz, gegründet 1975.

Limit: Mindestbetrag, unter dem in der Auktion das Kunstwerk nicht verkauft wird.

Los: Bezeichnung für ein Kunstwerk, das an der Auktion versteigert wird.

Lösen: An einer Auktion einbringen.

Lot: Sammelnummer von mehreren Kunstwerken in einem Los.

Schweizer Künstlerbörse: Internationales KleinKunstKaleidoskop, allährlich im April in Thun, 2009 bereits zum 50. Mal.

 

Wer steht dahinter?

Ein Team bestehend aus Reto Camenisch, Daniel Haldi, Jacqueline Strauss und Claus Widmer, unterstützt von Peter Bissegger, Präsident ktv – Vereinigung KünstlerInnen – Theater – VeranstalterInnen, Schweiz, Ursula Haller, Nationalrätin, Vize-Stadtpräsidentin Thun, Mitglied Patronatskomitee KleinKunst Schweiz, und Hans-Ueli von Allmen, Stadtpräsident von Thun, Dr. h.c., Mitglied Patronatskomitee KleinKunst Schweiz, Gründer und Inhaber Schweizerisches Cabaret-, Chanson- und Pantomimen-Archiv. Projektleiterin ist Nora Camenisch.

 

Kontakt

«die Börse»

c/o ktv

Obergasse 1

Postfach 3350

CH-2500 Biel 3

dieboerse(at)ktv.ch